„My Mind‘s Eye“

© Zülküf Kurt

Die Fotoausstellung „My Mind‘s Eye“  des amerikanischen Fotografen  Peter Fink (1907-1984) wird im Fotografie Forum gezeigt. Die Ausstellung hat seit ihrer Eröffnung die Aufmerksamkeit von Fotoliebhabern auf sich gezogen.

Sie besteht  aus  Schwarz-Weiß- Fotos, die  Peter Fink ab 1970 bis 1970 fotografierte. Der Künstler reiste mehrere Jahre durch  Japan, Frankreich, Portugal, Amerika und Nordafrika und fotografierte.

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Yuri Albert – Elitär-demokratische Kunst

Ausstellungskatalog, hrsg. von Sandra Frimmel und Sabine Hänsgen Texte (dt.) von Yuri Albert und mit Beiträgen von Dorothee Bienert, Frank Frangenberg, Georg Witte und ein Epilog der Herausgeberinnen 344 S. mit 190 farbigen Abbildungen, Format, 24 x 17,5 cm, Steifbroschur mit Leinenrücken
© Yuri Albert

Viola Hildebrand-Schat

Nachdem mit Mauerfall und offiziellem Ende des Kalten Krieges in westlichen Ländern im Zuge einer „Gorbi-Euphorie“ an verschiedenen Orten Ausstellungen zur russischen Kunst stattgefunden haben, ist es nun ruhig um die zeitgenössische russische Kunstszene geworden. Die Aufmerksamkeit, die von westlicher Seite einer lange übersehenen Entwicklung zu Teil wurde, ist abgeebbt, bevor es überhaupt zu tieferen Einblicken kommen konnte. Auch wenn Ausstellungen wie Moskau-Berlin/Berlin Moskau im Martin Gropius Bau in Berlin oder die zur nonkonformen Kunst in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt erste Einblick lieferten, ist damit noch lange nicht der Vielfalt der nachstalinistischen Kunst entsprochen.

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JEWELLERY & GARMENT

JEWELLERY: Lisa Walker: „ohne Titel“, necklace, 2019, mobile phones, thread | „ohne Titel“, Halsschmuck, 2019, Mobiltelefone, Schnur Petra Zimmermann: „ohne Titel“, ring, 2021, copper, silver, polymethyl methacrylate | „ohne Titel“, Ring, 2021, Kupfer, Silber, Polymethylmethacrylat GARMENT: Maison Martin Margiela: Mens suit, 2009, cotton | Herrenanzug, 2009, aus Baumwolle Photo: René Arnold, digital imaging: Wolfram Otto, Model: Konstantinos Kammenos

Ein Official Side Event im Rahmen der Frankfurter Fashion Week sollte die Ausstellung „Jewellery & Garment“ sein. Da die Fashinon Week kurzfristig abgesagt wurde, sind auch Ort und Zeitraum der Ausstellung ungewiss. Geplant ist jedoch das wunderbare Zusammenspiel von Mode und Autorenschmuck. Svenja John (Berlin) und Petra Zimmermann (Wien) – beide Schmuckkünstlerinnen – zeigen damit erstmals in der von ihnen kuratierten Ausstellung das Zusammenspiel der Schwesterdisziplinen.

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Malina

Mit Malina, dem ersten und einzigen Roman der als Lyrikerin und Verfasserin von Hörspielen bekannt gewordenen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wagt sich das Frankfurter Schauspiel erneut an die Inszenierung einer Romanvorlage. Malina ist nicht das erste Romanwerk, das auf der Frankfurter Bühne zur Darstellung gelangt. Bereits in der Vergangenheit waren mit Die Wahlverwandtschaften von J. W. Goethe, mit Das siebte Kreuz von Anna Seghers (2018), Die Blechtrommel von Günther Grass (2017) oder Michail Bulgakows Der Meister und Margarita (2014) – um nur einige Beispiele zu nennen – Umschreibungen erzählender Prosa für die Bühne vorgenommen worden.

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Museums-Zirkel

© Zülküf Kurt

Am 11. 12. 2021 öffnet das Zollamt mit einer neuen Ausstellung seine Türen für Besucher. 40 Werke aus verschiedenen Frankfurter Museen werden hier einem Konzept John Cages folgend ausgestellt. Die Notation von John Cages Museumcircle aus dem Jahr 1991 lautet: „…im Museum (einer bestimmten Stadt) eine Ausstellung von Objekten aus anderen Museen (derselben Stadt) zu machen, die an zufällig bestimmten Positionen gehängt oder platziert werden. Um das zu erreichen, stellt jedes Museum etwa ein Dutzend Gegenstände zur Verfügung. Aus diesen potenziellen Quellen werden durch Zufallsoperationen die tatsächlich zu verwendenden Exponate ausgewählt.“

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I Am Not My Negro*

© Zülküf Kurt

Die amerikanische schwarze Künstlerin Kara Walker ist mit ihren über 650 Werken zu Gast in der Schirn Kunsthalle. Die Werken von Walker auf Papier sind kleinformatige Malereien, Zeichnungen, Skizzen, Notizen auf Karteikarten und handbeschriebene Zettel. Die Ausstellung mit markanten Werken hat ein sehr reichhaltiges Erscheinungsbild.

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Mischa Kuball – Referenzräume

© kunstmuseum.de

Bis Mitte September waren unter dem Titel „Referenzräume“ Arbeiten des 1959 geborenen Künstlers Mischa Kuball im Kunstmuseum in Wolfsburg zu sehen. Bekanntheit erlangte Kuball durch lichtbasierte Arbeiten mit überwiegend politischem Bezug – so 1994 Refraction House in der Synagoge in Stommelns oder jüngst eine kritische Auseinandersetzung mit den Arbeiten Emil Noldes in der Draiflessen Collection Mettingen. Mittels Licht lenkt der Künstler den Blick auf Verstecktes, Übersehenes oder Unsichtbares. Die jeweils speziellen Lichtinszenierungen scheinen förmlich die Oberfläche des Bewusstseins zu durchdringen und den Betrachter auf Fakten zu stoßen, die ihn zum Hinterfragen des bislang Vertrauten veranlassen. Im Idealfall wird das gesamte Wahrnehmungsverhalten auf den Prüfstand gehoben, um dem ersten visuellen Eindruck zu misstrauen.

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Autoren im Ausnahmezustand. Die tschechische und russische Populärkultur

Viola Hildebrand-Schat

Mit seiner 2017 erschienen Untersuchung zum „anderen Osteuropa“ fasst Tomáš Glanc die allgemein als Samisdat bezeichneten außerhalb der staatlichen Genehmigung erschienenen Publikationen der osteuropäischen Länder näher in den Blick, wobei er sich auf die Sowjetunion und die Tschechoslowakei konzentriert. Die beiden zwar als kommunistisch zu bezeichnenden, aber dennoch unterschiedlichen Systeme können als exemplarisch für die Entwicklungen im Bereich der inoffiziellen Kultur gelten. So umreißt Glanc zum einen das weite Spektrum dessen, was unter Samisdat fällt, zum anderen kehrt er auch die Unterschiede hervor. Sie treten eklatant bei den Samisdatkulturen der verschiedenen osteuropäischen Länder hervor, zeigen sich aber auch schon innerhalb eines Landes.

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Der Sinn der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat uns alle mitgenommen, auf unterschiedliche Art und Weise und an unterschiedlichen Stellen,.

Bodo Janssen, seit 2005 Geschäftsführer der Upstalsboom-Gruppe, steht nicht nur einer Kette von Hotels und Ferienwohnungsanlagen vor, sondern führt aber auch Managementkurse in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach durch und schreibt Bücher. In seinem aktuellen, auf der Spiegel-Bestseller-Liste gerankten Buch berichtet er darüber, „dass nicht jede Krise einen Sinn hat, aber wir jeder Krise einen Sinn geben können.“

Wie dies für Bodo Janssen in der Corona-Krise aussieht, und was davon für andere anwendbar ist mehr im Video:  

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