Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln. Die Briefe der Meret Oppenheim

Viola Hildebrand-Schat

Wäre die Pelztasse nicht gewesen, wäre Meret Oppenheim wie so viele ihrer Zeitgenossinnen wohl nachhaltig in den Schatten von so dominanten Künstlerpersönlichkeiten wie Hans Arp, André Breton, Marcel Duchamp oder Max Ernst getreten. Mit dem gemeinhin als „Pelztasse“ bezeichneten Objekt hat sich die schweizer Künstlerin ihren Platz nicht nur innerhalb der surrealistischen Kunst, sondern innerhalb der Kunstgeschichte überhaupt gesichert. Ihr Objekt ist geradezu zum Inbegriff surrealistischen Arbeitens geworden, steht es doch in seiner Materialität so völlig der mit Tassen verbundenen Funktion entgegen.

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Nach dem Schrei

© Christian Rothe

Zülküf Kurt

Jeder öffnet ein neues Fenster im Leben. Einige von uns schauen durch dieses Fenster, ohne sich jahrelang zu langweilen. Einige von uns mögen nicht, was von unserem Fenster aus gesehen wird. Einige von uns wollen ändern, was sie sehen. Meistens wissen wir nicht, wie weit wir in die Welt aus dem Fenster stehen, und wir sind nicht diejenige, die bestimmen, wo wir stehen sollen. Es gibt aber solche, die uns mit Farben erzählen, was sie durch das Fenster sehen. Einer von ihnen ist Ulrike Theusner. Ihre Zeichnungen, die verschiedenen Techniken, die sie anwendet, und die Tatsache, dass sie immer noch auf der Suche ist, lassen sie unter seinen Zeitgenossen einen Schritt voraus sein.

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Durch die Augen des Fotografen

Der Fotojournalist Kai Pfaffenbach zeigt auf einer Ausstellung im Leica Store in Frankfurt einige seiner Arbeiten. Pfaffenbach, der viele Jahre als Fotojournalist tätig war, zeigt Fotografien, die er von 1998 bis 2017 in verschiedenen Ländern, u. a.  Afghanistan, Bolivien, Kurdistan (Nordsyrien), USA und Deutschland aufgenommen hat, darunter eines, dass den berühmten Läufer Husein Bolt zeigt. Mit dieser Arbeit erhielt Pfaffenbach 2017 den 3. Platz beim „World Press Photo Award“. Alle Aufnahmen werden sowohl digital wie auch analog gezeigt. Die Ausstellung geht bis zum 7. November 2020. FRANKFURT