Brücken in Büchern: Bücher sind Brücken

© Rosa Lachenmeier

Viola Hildebrand Schat

2020 ist ein besonderes Jahr, stellt es doch für die Meisten Gewohnheiten und als selbstverständlich erachtete Freiheiten in Frage. Gleichzeitig rückt die Bedeutung von Büchern verstärkt ins Bewusstsein – zumal von solchen, die quasi den Museumsbesuch ersetzen, buchstäblich die Lücke überbrücken.

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The Space between us

Viola Hildebrand Schat

Der 1938 in Charkow geborene Boris Mikhailov erlangte 1997, als ihm für sein fotografisches Werk der mit der Verleihung des Albert Renger-Patzsch-Buchpreis verliehen wurde, in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Bekannt wurde er als Vertreter der inoffiziellen Szene der Sowjetunion. Ausgebildet war er als Ingenieur und als Ingenieur verdiente er seinen Lebensunterhalt. Das Fotografieren brachte er sich selbst bei – aus Interesse am Medium, vielleicht auch getrieben von der Versuchung, dem vorgeschriebenen Rhythmus des sowjetischen Alltags den eigenen Blickwinkel in kreativer Umsetzbarkeit entgegenzustellen.

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Ansicht der medienpolitischen Beziehung

Es gibt keine klaren Informationen darüber, wann die erste Zeitung der Welt veröffentlicht wurde. Während einige Quellen auf die Tontafeln verweisen, die vor 3400 Jahren an den Ufern des Nils gefunden wurde, betrachten andere die „Acta Diurna“ der Römer von 131 v. Chr. als erste Zeitung. Die 1605 von Johann Carolus veranlasste Zeitung „aller Fürnemmen und gedenckzahl Historie“ gilt hingegen als erste Zeitung, die auf Papier gedruckt wurde. Es gibt weitere Quellen, die frühe Beispiele von Zeitungen nennen, aber wir können festhalten, dass die gedruckte Zeitung eine Geschichte von rund 400 Jahren hat.

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